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herzlich Willkommen auf meiner privaten Homepage !                                                                                                

Diese Seiten sind nicht die der Lohmann-Werke aus Bielefeld, sondern von mir, einem „Lohmann-Motoren-Freund“. 

In dieser Homepage möchte ich über den unvergessenen Selbstzünder berichten, der von 1949 bis 1954 gebaut worden ist. Ich finde, der Lohmann-Motor hat es sich längst verdient, dass es über ihn eine Homepage gibt, schließlich gönnt man den „normalen“ Hilfsmotoren wie z.B. Rex und MAW ja auch einen eigenen Internet-Auftritt. In diesen Seiten möchte ich Ihnen nicht nur die „Rosinenseiten“ des Lohmann-Hilfsmotors zeigen, sondern auch die typischen Schwachstellen, die jetzt nach über 50 Jahren immer mehr in Erscheinung treten. Mehr dazu finden Sie in den nächsten  Seiten. Ich versuche, Sie nicht mit technischen Dingen und Spezialausdrücken zu langweilen, sondern so über den Lohmann zu berichten, dass es auch Interessierte ohne Vorkenntnisse verstehen.  

Der Erfinder und Konstrukteur Hermann Teegen (1899-1962) ist der geistige Vater der Lohmann-Motoren. Er entwarf verschiedene Selbstzündermotoren, die alle nach demselben Prinzip arbeiteten, und von denen drei patentiert wurden. Aus einem dieser Entwürfe entstand der uns bekannte Fahrradhilfsmotor. Die Entwicklungszeit bis zur richtigen Serienfertigung betrug knapp drei Jahre.       

Hermann Teegen

Hermann Teegen hat bis zum Schluss an seinen genialen Ideen getüftelt, leider ging sein von ihm entworfener 125 ccm-Selbstzündermotor mit einstellbarer Kompression nie in Serie, obwohl ein bekannter Hersteller für motorisierte Agrargeräte ernsthaftes Interesse zeigte.       

Viel Spaß beim Lesen der Seiten wünscht Ihnen der "Lohmann-Motoren-Freund"

Klaus-Peter Hellemann








Der Lohmann-Motor kam offiziell Anfang 1950 auf den Markt. Im Jahr zuvor wurde der Motor durch verschiedene Vorführungen  der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter anderem wurden 8 Primaner einer Bielefelder Schule auserkoren, damit diese den Motor bei einer Straßenfahrt von über 1000 Kilometer ausprobieren konnten. Diese Fahrt ging, begleitet von einem Werks-Lkw, von Bielefeld über Frankfurt am Main, Kassel, Goslar und Hannover zurück nach Bielefeld.

Mit diesen einfachen Handzetteln in DIN A 5 Format begann die Werbekampagne der Lohmann-Werke 1950.

In vielen Testberichten der damaligen Zeit wurde ausdrücklich erwähnt, dass der Lohmann-Motor kein „echter Diesel“ ist. Trotzdem haben die Lohmann-Werke Werbung für einen „Fahrrad-Dieselmotor“ gemacht. Die Werbung hat sich gelohnt, der Begriff hat sich in den Köpfen festgesetzt, denn auch heute noch spricht der Volksmund vom „Lohmann-Diesel“ (1950).


Kaum hatten die Lohmann-Werke den zehntausendsten Motor gefertigt, wurde tüchtig Werbung mit dem Wort "bewährt" gemacht. Ob dieses nicht etwas voreilig war ? (1951)



Dieses Werbeplakat aus massiver Pappe dürfte wohl bei einigen Fahrrad- und Lohmannhändlern gehangen haben (1951).


Eine Seltenheit:  Colorierte Postkarte mit Lohmann-Fahrradmotor als Motiv (1951).



Vielversprechende Werbung für das neue Modell 52.


Das Modell 52 im Schnitt.



Schönes Prospektblatt für das Modell 53 (1953)





Hubraum: 18 ccm
Bohrung:  28 mm 
Hub: 30 mm
Leistung: 0,8 PS
Drehzahl: 6000 U/min.
Höchstdrehzahl: bis 10 000 U/min. (nur bei gut eingefahrenen Motoren)
Geschwindigkeit: 25 km/h (bei gut eingefahrenen Motoren auch 35 km/h möglich)
Kraftstoff: Petroleum-Ölgemisch 
Kraftstoff-Mischungsverhältnis: 1:25, in der Einfahrzeit 1:20
Getriebeöl: 40 ccm
Baujahre: 1949 - 1954
Gebaute Stückzahl: ca. 51 000 (Stand August 1954)




Lohmann´s letzter Versuch: Der "Benziner".  Der hier abgebildete Motor konnte wahlweise mit beiden Kraftstoffen (Petroleum oder Benzin) betrieben werden. Werksfoto von 1954.








Natürlich bin ich immer an Material über Lohmann interessiert, damit ich meine Sammlung bzw. mein Archiv erweitern kann. Sollten Sie etwas für mich von oder über den Lohmann-Hilfsmotor  -zu einigermaßen erschwinglichen Preisen- haben, so würde ich mich über eine eMail von Ihnen freuen. Meine eMail-Adresse lautet: Lohmann-Motoren-Werke@gmx.de .

Wichtiger Hinweis:
Ich bitte Sie höflich darum, von einer Kontaktaufnahme wegen Reparaturanfragen abzusehen, weil sonst mein PC und das Telefon nicht mehr still stehen würden.  Leider fehlt mir die erforderliche Zeit, um defekte Motoren zu reparieren. Außerdem möchte ich Sie bitten, mich nicht mit der Frage nach Ersatzteilen zu kontaktieren, da ich diese nicht habe und daher selber suche.  Ich bedanke mich für Ihr Verständnis !

Obwohl ich nach Möglichkeit versucht habe, genau zu recherchieren, können sich in dieser Homepage eventuell  Fehler eingeschlichen haben. Deshalb möchte ich mit diesen Seiten auch die Wissenden und Zeitzeugen ansprechen, um so vorhandene Lücken zu schließen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ehemalige Mitarbeiter der Motorenproduktion mit mir in Verbindung setzten könnten, um weitere Details zu erfahren.




Um mein Archiv zu erweitern bzw. zu ergänzen, suche ich folgendes:

- Rechnungen von den Lohmann-Werken oder deren Verkaufsstellen

- Unterlagen aus ehemaligen Kundendienststellen

- Startprüfungs-Zertifikate und Abnahmekarten für die Baujahrsbestimmung

- Händler-Rundbriefe (sämtliche Ausgaben)

- Privatfotos mit Lohmann-Motor (Familienfotos, Urlaubsfotos etc.)

- Privatfotos der ehemaligen Mitarbeiter oder deren Angehörigen aus dem Werk

- Reklameschilder aus den Verkaufsstellen

- Motor-Prototypen und Versuchsmaschinen

- und alles, was mit den Lohmann-Motoren zu tun hat...


Ja, so war der Lohmann, "Klein - aber oho !" (1953)















Impressum:
Klaus-Peter Hellemann & Freunde
Tel.:0174/7182328 (Sprachbox)
lohmann-motoren-werke@gmx.de





 
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